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Grenzen und Übergänge

Das Lernarrangement «Grenzen und Übergänge» führt Schülerinnen und Schüler an die regionale Entwicklung sowie an Mobilitäts-, Energie-, Natur- und Gesellschaftsthemen im Alpenraum heran.

In der Einstiegsphase analysieren die Schülerinnen und Schüler ein Wimmelbild, sammeln Begriffe, ordnen Beobachtungen und erkennen unterschiedliche Nutzungen, Herausforderungen und Entwicklungsperspektiven des Alpenraums.

In der Erarbeitungs- und Übungsphase bearbeiten sie wählbare vertiefende Aufgaben:

  • Wie die Alpen verbunden wurden – vom Saumpferd zum Satelliten (Mobiliät, Verkehr, Kommunikation)
  • Energie aus den Alpen (Rolle der Alpen bei der Energieversorgung, Chancen, Nutzungskonflikte)
  • Warum und wie wir die Alpen nutzen und schützen? (Natur und Landschaft, Pärke/UNESCO-Welterbestätte, Schutzgebiete, regionale Entwicklung, Tourismus)
  • Leben in den Alpen: gestern, heute und morgen (Wohnen, Arbeiten, Dienstleistungen, Kultur, Tradition, gesellschaftlicher Wandel, Zukunftsvorstellungen)

Zentrale (auch kontroverse) Leitfragen sind u.a. folgende: «Brauchen wir im Alpenraum mehr Technik oder Verzicht?»,«Welche Rolle sollen die Alpen für die Energieversorgung der Zukunft spielen?», «Sind die Alpen heute noch abgelegen oder Teil eines globalen Netzwerks?», «Wer entscheidet über die Entwicklung des Alpenraums?», «Wie lassen sich Tradition und Innovation miteinander verbinden?», «Was war nachhaltiger: Eselpfade oder Gondelbahnen?» sowie «Warum entscheiden sich Menschen, in den Alpen zu bleiben, zurückzukehren oder abzuwandern?»

In der Abschlussphase (Sichern und Anwenden) reflektieren die Schülerinnen und Schüler ihre Erkenntnisse in Diskussionen, Transferaufgaben und Zukunftsszenarien. Sie beurteilen unterschiedliche Interessen und Perspektiven, entwickeln eigene Standpunkte und ziehen Bezüge zu ihrer Lebenswelt.

Übergreifend stehen die Themen Nachhaltige Entwicklung, Klimawandel, Mobilität, Energie, Biodiversität, regionale Entwicklung und gesellschaftliche Mitgestaltung im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erkennen den Alpenraum als dynamischen Lebens-, Wirtschafts- und Naturraum, der durch vielfältige Wechselwirkungen zwischen Mensch, Umwelt, Technik und Politik geprägt wird und dessen Zukunft aktiv gestaltet werden kann.

Downloads

Die Unterrichtsmaterialien zum Lernarrangement können hier kostenlos heruntergeladen werden.

Wimmelbild (PDF)

Planungsdokument (PDF)

Lernziele

Die Schülerinnen und Schüler können...

  • eigene Bilder und Ideen zum Thema erkennen. formulieren und mit den Vorstellungen anderer vergleichen. Sie erhalten ein möglichst umfassendes und differenziertes Verständnis von Mobilität, Energie, Landschaftsentwicklung, Politik, Natur und Gesellschaft im Alpenraum. 
  • Beobachtungen aus dem Wimmelbild beschreiben, ordnen und auswerten sowie Zusammenhänge zwischen verschiedenen Erscheinungen des Alpenraums erkennen.
  • menschliche Landschaftsveränderungen auf dem Wimmelbild markieren, deren Ursachen und Folgen beschreiben sowie Begriffe und Zusammenhänge in Concept-Maps darstellen.
  • zu kontroversen Themen Argumente abwägen, begründen und Stellung nehmen.

  • unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Perspektiven von Akteur*innen im Alpenraum erkennen, miteinander verknüpfen sowie daraus entstehende Konflikte analysieren und erläutern.

  • Veränderungen von Mobilität, Verkehr und Kommunikation im Alpenraum beschreiben und deren Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt beurteilen.
  • die Bedeutung erneuerbarer Energien im Alpenraum erklären sowie Chancen und Herausforderungen für Natur, Landschaft und Bevölkerung diskutieren.
  • die Aufgaben von Naturpärken, Schutzgebieten und Welterbestätten erläutern und deren Bedeutung für Biodiversität, Kultur und nachhaltige Regionalentwicklung beurteilen.
  • Faktoren beschreiben, die das Leben im Alpenraum beeinflussen, und erklären, weshalb Menschen in Bergregionen bleiben, wegziehen oder zurückkehren.
  • in einer Transferaufgabe und Rollendiskussion zu alpinen Nutzungskonflikten teilnehmen, Transferaufgaben mit Lebensweltbezug lösen und Lösungsvorschläge zu den Leitfragen erarbeiten. 

Werden nicht alle Aufgaben der Erarbeitungs- und Übungsphase bearbeitet, kommen auch nicht alle Lernziele zum Tragen. 

Verweis auf Lernorte

Die Lernarrangements, die im Klassenzimmer bearbeitet werden, können mit einem Besuch eines ausserschulischen Lernortes verknüpft und vertieft werden. Wertvolle und originale Begegnungen finden statt. Um die ausserschulischen Lernangebote zu den Themen Boden, Energie, Landschaft, Mobilität aufzeigen zu lassen, klicke unten.

Karte ausserschulische Lernorte

Weiterführende Materialien und Unterrichtsideen
Grenzen und Übergänge